Köpenick – hier ging alles los

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Joa, hier wo alles mehr oder weniger ins rollen kam, lebt nunmal ein Großteil meiner Family ?

Letztens kam mal die Frage auf, ob das nicht komisch ist, da trotzdem des Öfteren hin zu fahren und gar den gleichen Weg wie an besagtem 26.12.16 einzuschlagen. Immerhin kann man mit dem Ort doch auch eigentlich den Beginn von etwas weniger erfreulichem verbinden.

Yo, kann man machen, muss man aber nicht. ?

Für mich steht der Berliner Bezirk neben „einfach mal wieder raus“ unter anderem viel mehr für Familie, meine Kindheit, Fussball (Union Berlin) und viele andere schöne Erinnerungen wie z.b. das Enten füttern mit meiner Cousine und Oma zu einer Zeit, in der ich noch viel kleiner als heute war. ? Ich schrumpfe wieder (wurde bei der letzten Reha festgestellt). Aber sagen wir einfach Anfang der 90er. ?

Heute war ich dann wieder hier, habe zur Begrüßung erstmal Mittag inhalieren dürfen (Gulasch ???), danach ein bisschen beim Renovieren geholfen und daneben kurzzeitig meine Oma beschäftigt. ??

Ich hatte nämlich das Gefühl, dass sie so gerne helfen möchte, aber nichts geeignetes im Blickfeld hatte. Also ab zu einer Wand, an der noch einige Dübel entfernt werden mussten & ihr erklärt, wie man das machen könnte.

Da sie ihre Brille nicht auf hatte, wurden eben um die betroffenen Stellen Kreise gemalt, welche sie abtasten und nach getaner Arbeit durchstreichen konnte ?✌ et voila: in’s Geschehen eingespannt ??

Dann noch mit meinem Dad quer durch das benachbarte Müggelheim gefahren, bisschen Smalltalk und jetzt geht’s wieder zurück nach Hause – weg vom überhaupt nicht bösen Köpenick. ??✌

Ich glaube die Ärzte haben Anfang des Jahres einfach so’n Stück Empfindungszentrum rausgeschnitten, aber mich lässt das vollkommen kalt nach Köpenick zu fahren. Mich könnte man womöglich auch wieder in das Lokal pflanzen und da wäre nichts schlimmes dabei. ??

Wie schon so oft propagiert, ist das meiner Meinung nach eh alles Kopfsache und wenn da dank der OP eh schon weniger Arbeitsspeicher vorhanden ist, kann man sich auch weniger „einen Kopf machen“ – sonst gibt’s einen Buffer Overflow und ich fall wieder in den Winterschlaf, bis jemand mein System neu booten kann – der Tod ist letztendlich wohl auch nur ein Bluescreen, wie zu Windows 98 Zeiten???

Lasst euch nicht ärgern ✌

0 Gedanken zu „Köpenick – hier ging alles los

    1. ich werde am 26.12. ein Glas auf Dich trinken ? – und hier ist zum Glück alles gut, die negative Zeit kompensiere ich grad mit Urlauben (Edinburgh, Antarktis, München stehen dieses Jahr noch an) ?

    2. Sehr gut :))) nur so geht’s ?✌ schöne Momente / schöne Zeit verschaffen und den negativen Bullshit hinter sich lassen (:
      Danke dir, aber dann reicht auch ne Saftschorle oder ähnliches ???✌

    1. Bin auch gerade in der Küche ausgerutscht ???
      Das „unwahrscheinlich geringe“ stört mich am Nervfaktor, da muss ich was gegen tun, auf das ich richtig nerve ???✌

  1. Ach der Erik! Man sieht sich immer 2 mal im Leben, auch wenn ich dich nur gesehen habe ?
    Hast deinen Humor zum Glück nicht verloren ? bleib stark und ich hoffe du wirst noch viele Reisen erleben. Have Fun ?

  2. Vielen Dank, vieles wird geerdet und die Relationen wieder ins richtige Lot gebracht. Bitte bleibe so positiv. Alles alles Gute und Daumen gedrückt für deine Reise.

  3. Hallo. Habe den Beitrag heute im Fernsehen gesehen Mein Kind hat mit drei Jahren einen Glioblastom im Kleinhirn gehabt. 1 Jahr später bekam er wieder einen Tumor. Vor zwei Jahre ist ein Tumor im Kopf geplatzt . Er bekommt immer noch Chemo. Zusätzlich gebe ich ihm Afrikanisches Weihrauch und es funktioniert.

  4. it Strom gegen bösartigen Hirntumor

    Die Klinik Innsbruck bietet seit kurzem bei bösartigen Hirntumoren eine neue Behandlungsmethode an. Dabei wird über eine Haube Strom ins Gehirn geleitet und dadurch das Wachstum des Tumors gebremst.

    Das Glioblastom gilt als der bösartigste Hirntumor und ist derzeit nicht heilbar. Durch die neue Behandlungsmethode kann die Lebenszeit der Patienten aber deutlich verlängert werden.

    Strom hemmt Zellteilung
    „Elektroden, die auf die Kopfhaut aufgeklebt werden, erzeugen Stromfelder im Gehirn. Dadurch werden die Zellteilung und das Wachstum des Tumors deutlich gehemmt“, erklärte Claudius Thomé, Direktor der Universitätsklinik für Neurochirurgie. Bei der „Optune“ genannten Therapie gebe es quasi keine Nebenwirkungen, nur an der Klebestelle komme es manchmal zu Hautreizungen. Patienten sollten die Elektroden mindestens 16 bis 18 Stunden pro Tag tragen, seien damit aber völlig mobil.

    Dr. Claudius Thomé und Dr. Christian Freyschlagtirol kliniken/seiwald
    Dr. Claudius Thomé und Dr. Christian Freyschlag

    Mehrere Vorteile gegenüber Chemotherapien
    „Chemotherapien haben bisher nicht den gewünschten Erfolg gebracht“, sagte Christian Freyschlag, Oberarzt an der Universitätsklinik für Neurochirurgie. Das Grundkonzept dieser Behandlungsmethode sei aber völlig anders, da es sich dabei um ein physikalisches System handle. „Der Tumor kann sich dem Stromfeld nicht entziehen, jede Zelle muss darauf ansprechen“, so Freyschlag. Außerdem gebe es keine Resistenzentwicklung.

    Lebenszeit um mehrere Monate verlängert
    Patienten, die an einem Glioblastom leiden, würden derzeit operativ, mit Chemotherapie und Bestrahlung behandelt werden. „Ein unbehandeltes Glioblastom führt derzeit nach durchschnittlich vier bis sechs Monaten zum Tod“, erklärte Thome. Eine Operation könne das Überleben im Mittel um bis zu neun Monate verlängern. Bei einer zusätzlichen Bestrahlung und Chemotherapie seien es bis zu 15 Monate, so die Experten. „Durch die neue Therapie können die Patienten noch einmal fünf bis neun Monate bei guter Lebensqualität gewinnen“, sagte der Klinikdirektor.

    Heilbarkeit in weiter Ferne
    Die Heilbarkeit dieser Tumorart sei derzeit aber trotzdem noch in weiter Ferne. „Der nächste Schritt könnte die Entwicklung einer Immuntherapie sein. Der Körper muss es selber schaffen, die Zellen zu töten“, meinte Thome. An der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie werden jährlich 60 bis 80 Patienten mit Glioblastom behandelt. Fünf Patienten würden derzeit zusätzlich zur Chemotherapie die neue Behandlungsmethode verwenden.

    Link:
    Mehr auch auf science.ORF.at
    Publiziert am 27.06.2016mehr Tirol-News
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  5. Bist ein starker Typ,habe das gerade bei Sat gesehen.Hast du mal was von der Therapie mit Methadon zusammen mit Chemotherapie gesehen?Kamen ganz viele Berichte drüber, z.Bsp. bei Stern TV. Ich wünsche dir alles Gute und das dein Wunsch von der Reise noch in Erfüllung geht.Liebe Grüße!

    1. Yes, steht seit geraumer Zeit im Schrank 🙂 kreuzt sich aber mit Cannabis ?✌ ist mehr als Back-up gedacht 😉

      Danke dir und auch viele Grüße zurück 🙂

  6. Hallo Erik, ich sehe gerade deinen Bericht im Frühstücksfernsehen und bin immer wieder geschockt wie oft es jetzt Menschen mit unheilbaren hirntumoren gibt. Bei meinem Mann hat man im September 2015 einen inoperablen Hirntumoren festgestellt und man gab ihm noch etwa 2. Jahre. Er hat noch viele Bestrahlungen und chemos über sich ergehen lassen und war nur noch drei Wochen zu hause bevor er dann ganz plötzlich nach einem halben Jahr gestorben ist. Ich denke oft wir hätten es so machen sollen wie du. Wir hätten dann wahrscheinlich noch zeit gehabt. Es ist gut das du jede Minute genießt und lebst. Ich hoffe für dich und deine Mutter das es noch lange so sein wird. Ich wünsche euch viel viel kraft und viele nette Leute um euch herum. Ich kann mir ganz genau vorstellen was deine Mama jetzt durchmacht. Wegen der Reisekosten frage doch mal bei der krebshilfe an, falls du es noch nicht getan hast. Viel viel kraft euch und noch ganz lange zeit. LG Bären R.

    1. Mein Beileid & danke vielmals 🙂 schauen wir Mal was da noch so geht, zwecks Zeit etc. ??✌
      LG zurück & ja, im hier und jetzt Leben war ja die unterschwellige Botschaft ???

  7. Ich finde deine Einstellung Klasse. Ich habe zwar keinen Gehirntumor aber durch Krebs im Unterleib 2 Storma und Metastasen an der Lunge. Ich bin genauso gestrickt wie du. Ich lebe mein Leben weiter und lasse mir meinen Humor nicht nehmen. Mach so weiter. Ich drück dir ganz fest die Daumen.

  8. Hab dich grad im Frühstücks Fernsehen gesehen.
    Zieh den Hut vor dir.
    Einer meiner besten Freunde ist im April verstorben an BauchspeicheldrüsenKrebs. Er hat bis zuletzt seinen Humor behalten, was für mich manchmal schwer zu ertragen war. Bleib so!!! Wünsch dir alles alles Liebe. Vielleicht machst du noch mehr Reisen. Das wünsche ich dir von Herzen. Bist ne coole Socke.
    Liebe grüße Natascha

  9. Ich habe auch eben den Beitrag gesehen. Habe auch meinen besten Freund durch diesen Feind verloren. Auch er hat Humor und lebensbejahenden Mut gehabt. Dadurch hat er die Ärzte eines besseren belehrt, nicht noch 6 Monate, er schaffte 2 Jahre! Du bist auch so eine coole Socke, zeig es diesem Feind! Wünsche dir eine tolle Zeit

    1. hallo
      nichts gegen dich und deiner arbeit. glaube aber nicht das hyno. bei dieser art von Tumor etwas ausrichten kann. da ich selbst betroffen bin habe ich mich genaustens informiert. zur zeit gibt es nur wenig um das leben zumindest zu verlängern. weltweit wird mit hochdruck dran geforscht. Mediziner gehen zur zeit davon aus das es mit der Umwelt und zu hoher Strahlenbelastung zu tun hat. sie können es aber noch nicht beweisen da die Studien dazu noch zu klein sind. ich denke aber das es so ist denn diese tumorart schießt seit den letzten 20 jahren nach oben. ich sage immer die zeit arbeitet für uns betroffene. ob die zeit für uns schon jetzt betroffene reicht, weiß man natürlich nicht. was uns wirklich hilft sind unabhängige Studien ohne der pharmerindustrie.

      gruß rolf

  10. Du inspirierst mich unglaublich. Die Angst vor dem was kommt kann unerträglich sein, doch du lebst den Moment und bist stark. Ich wünsche Dir, dass sich dein Traum von der Reise verwirklicht. Liebe Grüße Robby

  11. Das ist fast Wahnsinn. Ich wünschte, ich könnte Wunder geschehen lassen. Da ich keine übernatürlichen Kräfte habe, werde ich spenden sowie positive Gedanken für die Familie bereithalten. LG aus Beelitz, dicht bei Berlin. 🙂

  12. Hey hey,

    Ich komme ebenfalls aus Köpenick und hatte ebenfalls wie du einen Gehirntumor meiner war jedoch gut artig und konnte komplett entfernt werden, jedoch so sagen die Ärzte wird dieser in den nächsten 15 Jahren wieder heranwachsen.. ich weiß wie du dich fühlst und hoffe dass Du stark bleibst und nicht aufgibst dein Bericht ist super und ich denke dass du so mit anderen die ebenfalls betroffen sind Kraft gibst. Ich wünsche dir alles Gute.
    Liebe Grüße aus Köpenick,
    Christopherkleinodphotography

  13. hallöschen, ich bin Rolf
     
    habe das gleiche schicks. mitte dez. 16 nach leichtem epianf. beim HA ins KEH (herzbergstr.) überwiesen wurde wo nach mrt u. ct alles aufflog. nach erfolreicher op am 26.12.16 mit anschließender chemo ( Temodal ) und gleichzeitiger Bestrahlung. seit 26.01.17 zu hause und nochmals 6 Zyklen chemo hinter mir. zusätzlich trage ich ein optune gerät von novacure. bisherige mrt,s sehen bis jatzt astrein sauber aus. ach ja zur op wurde ich vom keh zur charite cbf-steglitz gefahren. demzufolge kann ich das gerät optune nur empfehlen obwohl kk noch nicht bezahlen will. aber keine angst man rutscht autom. in einer 2 Jahres Studie und somit enstehen keine kosten. meine Lebensgefährtin ist zwar fix u. foxi aber ich selbst lasse mir den Lebensmut nicht nehmen u. sehe sehr optimistisch in der Zukunft.infalle jemand tipps braucht kann mich auch gerne an mailen.
     
    bis dann rolf

    1. hallo
      wie hast du denn daß geschafft das kk kostenübernahme genehmigt hat. meine aok muß immer mdk fragen. mdk ist immer der Meinung eine überlebens Therapie (chemo) habe. trotz hinweis das der letzte Zyklus im September ist. somit wäre dann schluß mit lustig. überlege unter absprache mit charite und novacure einen neuen antrag zu stellen.
      lg.: rolf

    2. Ging alles ganz geregelte Wege. Arzt hat bei der KK die Kostenübernahme angefragt, Novacure hatte ebenfalls Rückendeckung gegeben, wie du ja bereits erwähnst und kurze Zeit später kam die Kostenübernahme der KK auf 6 Monate befristet.

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